31 Megaevent mit Holzenergie Ein Wintersport-Großereignis ohne fossile Heizsysteme? Mit Ski fast 230 Meter weit fliegen? Beides ist möglich, das zeigte die Skiflug-WM am Kulm. Fotos: beigestellt 40.450 Fans feierten in der Arena und in Festzelten. Die Wärme wird aus dem Heizcontainer mittels Schläuchen in die Zelte geblasen. Veranstalter mit dem Umstieg auf umweltfreundliche Wärme um rund 38.000 Euro gesenkt. Regionale Energieressourcen sorgten somit in den insgesamt 4.250 Quadratmeter großen Zelten und im Springerdorf für angenehme Temperaturen. WUSSTEN SIE, DASS … … am Kulm durch den Einsatz von Holzpellets beeindruckende 1.871 Tonnen CO2 eingespart und gleichzeitig 38.000 Euro an Kosten reduziert wurden? Das Beste daran: Fossile Brennstoffe wurden durch nachhaltige Pellets ersetzt! »DIE NACHHALTIGE HEIZLÖSUNG HAT REIBUNGSLOS FUNKTIONIERT UND WAR ZU JEDEM ZEITPUNKT VERLÄSSLICH – EIN ENTSCHEIDENDER FAKTOR FÜR DEN ERFOLG UNSERER VERANSTALTUNG.« Christoph Prüller, Kulm Wärmequelle Holzenergie aus rasch befüllbaren Heizcontainern. Im Bild: Die Befüllung des Lagers mit Pellets. Die gewaltige Naturskiflugschanze im steirischen Bad Mitterndorf/ Tauplitz steht für Höchstleistungen. Bei der WM 2024 sicherte sich Stefan Kraft mit einem starken Flug auf 228 Meter den Weltmeistertitel. Die Veranstalter leisteten bei der Energieversorgung Pionierarbeit: Sie schafften es, das Großevent komplett auf nachhaltige Wärme umzustellen. Ehrgeizige Ziele Die Veranstalter wollten nicht nur eine begeisternde, sichere und komfortable Großveranstaltung über die Bühne bringen, sondern dabei auch ohne fossile Brennstoffe auskommen. Die ehrgeizigen Energieziele: maximale Kosten- und CO2-Reduktion bei der Wärmeerzeugung sowie Verankerung der Wertschöpfung in der Region, kurze Wege bei der Brennstoffanlieferung und Erhöhung der Versorgungssicherheit. Die Lösung: Holzenergie. Geld und CO2 gespart Elf rasch befüllbare Heizcontainer (Pellets und Hackgut) ermöglichten die flexible Energieversorgung. Warmluftgebläse brachten die Wärme über Luftschläuche direkt in die Zelte. Pufferspeicher oder Wärmeaustausch über Wasser waren nicht notwendig. Ein ausgeklügeltes Wärmerückgewinnungssystem steigerte die Effizienz um rund 30 Prozent. Im Vergleich zum Betrieb mit Heizöl konnten 1.871 Tonnen CO2 eingespart werden. Ihre Heizkosten haben die »
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