das pellet 18 Homestory Gut gelagert 2023 hat die Familie die alte Ölheizung ausgetauscht und sich für eine Pelletanlage entschieden. „Den Dachstuhl hat mein Vater vor meiner Geburt gebaut, dieses Holz ist also wesentlich älter als ich – und immer noch in einem sehr guten Zustand. Deshalb habe ich damit die Unterkonstruktion im Pelletlagerraum gebaut“, berichtet Wolfgang Sattler. Der leidenschaftliche Selbermacher hat handwerkliches Geschick scheinbar im Blut. Ist etwas kaputt, versucht er, es zu reparieren – oft erfolgreich. Beruflich ist er als Behindertenbetreuer tätig. Respekt vor Menschen sowie vor der Natur und ihren Ressourcen ist für ihn und seine Familie essenziell. Diese Lebenseinstellung prägte auch die Entscheidung für den Umstieg auf eine Pelletheizung. Tochter Celine, Jahrgang 2005, sagt: „Wir müssen das Klima schützen, und dabei hilft eine umweltfreundliche Heizung.“ „Außerdem ist Holz eine nachwachsende heimische Ressource“, ergänzt ihr Bruder Luca, Jahrgang 2008. Die Studentin und der Schüler sind sich einig: „Wir müssen auf das Klima und auf die Natur aufpassen, damit wir auch künftig einen lebensfreundlichen Planeten bewohnen können.“ Beim Blick in die Zukunft denken die beiden nicht nur an die eigene Generation: „Wenn wir einmal Kinder bekommen, sollen sie und auch ihre Nachkommen eine lebenswerte Umwelt vorfinden. Darauf müssen wir schon jetzt schauen.“ Generationen-Wohnen Dass unterschiedliche Generationen „aufeinander schauen“, sind Celine und Luca Sattler von zu Hause gewohnt: Insgesamt wohnen drei Generationen in dem zum Doppelhaus umgebauten ehemaligen Einfamilienhaus. „Früher war das in unserer Gegend normal, inzwischen macht das fast niemand mehr“, berichtet Wolfgangs Mutter, Katharina Sattler. Bis zu ihrer Pensionierung betrieb die Andauerin in dem Wohnhaus eine kleine Blumenhandlung. Nun ist sie glücklich darüber, wie die vor über Gemma’s an Vor dem Aufstocken des Obergeschoßes – klar erkennbar ist das Holz des alten Dachstuhls. »WIR WOLLEN UNSEREN KINDERN NATURNAHES AUFWACHSEN AM LAND ERMÖGLICHEN. DABEI WAR UNS DER SORGSAME UMGANG MIT RESSOURCEN WICHTIG.« Jenny Sattler
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