Dialog Marketing Report 2020

60 Mobile Marketing 8% 8% 7% 6% 5% Daten & Fakten 61 Sicht der Konsumenten Klassische Werbung Dialog Print Dialog Online Branchenanalyse Sicht der Unternehmen – Keine andere Werbeform stößt auf so wenig Interesse. – Bei 55 Prozent hat Mobile Marketing keinen Einfluss auf die Kaufentscheidung. „Für Werbeinformationen aus welchen Bereichen interessieren Sie sich beson- ders?“ Bei mobiler Werbung bringt die Antwort auf diese Frage einen eindeutigen Sieger – allerdings steht kein Handels- segment on top des Interesses, sondern: „Nichts davon“, meinen 43 Prozent der Befragten. Neben Social Media Marke- ting (39 Prozent) ist das der negative Spitzenwert, alle anderen Werbemedien kommen hier auf Zahlen im einstelligen Bereich. Offen für Mobile Marketing Inhalte ist am ehesten die jüngste Zielgruppe, bei der Mode (30 Prozent) und Elektronik (28 Prozent) auf das meiste Interesse stoßen. Mit dem Alter steigt der Grad des Desinteresses bis auf 54 Prozent bei den 60- bis 69-Jährigen. An der Spitze des Interesses stehen, wie bei den meisten anderen Werbe- formen, Lebensmittel. Am Smartphone beachten aber nur magere 24 Prozent der Befragten Marketinginhalte zu Speis und Trank – das ist weniger als ein Drittel der Aufmerksamkeit, die diesem Bereich in Flugblättern sowie auf Prospektplattfor- men entgegengebracht wird. 20 Prozent haben Interesse an Mobile Marketing zu Technik, Reisen und Mode – bei so gut wie allen anderen Werbeformen sind die Werte deutlich höher, teils doppelt so hoch. In einigen Segmenten gibt es markante Gender-Gaps: So interessieren sich 32 Prozent der Männer (Frauen: 9 Prozent) für Technikwerbung am Smartphone. „Werbung aus welchen Bereichen beeinflusst Ihre Kaufentscheidung?“ Die eindeutig häufigste Antwort mit 55 Pro- zent : „Nichts davon.“ Wie alle anderen Werbekanäle hat auch mobile Werbung den größten Einfluss auf den Lebens­ mittelkauf (20 Prozent). Zu Modekäufen lassen sich durch mobile Werbung 15 Prozent der Befrag- ten anregen. Elektronik/Technik kommt bei 14 Prozent der Befragten aufgrund von Werbung am Smartphone in den Einkaufskorb. Die Reisebranche kann mit mobiler Werbung 13 Prozent zu Buchungen inspirieren. Möbelhändler können mit Mobile Marketing vor allem das Kaufverhalten der 20- bis 39-Jäh- rigen beeinflussen (27 Prozent). Mobile Werbung für Veranstaltungen und Events beeinflusst das Kaufverhalten von 9 Pro- zent der Befragten – damit ist in diesem Segment der Abstand zu gedruckten Werbemedien vergleichsweise gering. Generell wirkt Werbung am Smartphone in städtischen Gebieten eher kaufanre- gend als am Land. Desinteresse dämpft Wirkung A – Lebensmittel B – Bekleidung/Schuhe C – Elektronik/Technik D – Reisen/Urlaub E – Kosmetik/Drogerie F – Veranstaltungen/Events/Kultur G – Sportartikel H – Möbel I – Regionale Geschäfte J – Baumärkte/Gartencenter K – Auto und -zubehör L – Nichts davon Bei diesen Produkten beeinflusst Werbung am Smartphone die Kaufentscheidung RespondentInnen: 14–69 Jahre alt, Österreich, n=983, Mehrfachnennung möglich A 20% 15% 14% 13% 10% 9% 55% B C D E F G H I J K L Über diese Produkte informiert man sich durch Werbung am Smartphone RespondentInnen: 14–69 Jahre alt, Österreich, n=983, Mehrfachnennung möglich A 24% C 20% D 20% B 20% E 14% F 12% G 11% I 11% J 9% H 9% K L 7% 43% Quintessenz Mobile Marketing 55% lassen ihre Kaufent- scheidung nicht von Mobile Marketing beeinflussen . 43% interessieren sich nicht für Werbung am Smartphone . 85% haben ihr Smartphone fast immer dabei . 97% der Öster- reicherInnen besitzen ein Smartphone . 22% nutzen Apps von Unternehmen oder Marken . 61% finden Werbung am Smartphone störend . 45% finden Werbung am Smartphone zeitgemäß . 90% hatten bereits Kontakt mit mobiler Werbung .

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