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26 das pellet Technische Heraus- forderungen gemeistert Bei der Planung des Projekts galt es, einige technische Herausforderungen zu bewältigen. Die alten kommunalen Gebäude und Kellerräume waren ursprünglich auf die Nutzung von Ölheizungen ausgelegt, was eine Anpassung der Infrastruktur erforderlich machte. „Wir mussten genau abwägen, wo die neue Heizzentrale, das Pelletlager und die Nahwärmeleitungen am sinnvollsten platziert werden können“, erklärt Rupert Wychera, Einsparung Die Preisentwicklung von Heizöl, Erdgas und Pellets zeigt eindeutig die Vorteile von Holzpellets: Sie sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv. Während sich Heizöl und Erdgas teils stark verteuerten, blieben die Pelletpreise über Jahrzehnte konstant niedriger. Selbst in der Energiekrise waren Pellets der günstigste Komfortbrennstoff. »GEMEINDEN HABEN EINE WICHTIGE VORBILDFUNKTION, UM DIE ABHÄNGIGKEIT VON FOSSILEN ENERGIEIMPORTEN ZU ÜBERWINDEN.« Doris Stiksl, Geschäftsführerin proPellets Austria KEM-Manager. Durch die flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten für das Lager und den Aufstellort der Heizung konnte die neue Heizung einfach in die bestehende Infrastruktur integriert und eine effiziente Wärmeversorgung sichergestellt werden. Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria, freut sich über die erfolgreiche Umstellung. „Heizöl und Erdgas gehören in Gebäuden des öffentlichen Dienstes der Vergangenheit an. Gemeinden haben eine wichtige Vorbildfunktion, um unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu überwinden“, betont Stiksl und führt weiter aus: „Jede neue Pelletheizung ist ein Schritt in die richtige Richtung: hin zu einer nachhaltigeren, unabhängigen Energieversorgung, die den Menschen und der Umwelt gleichermaßen zugutekommt.“ Fotos: beigestellt, Gemeinde Muckendorf-Wipfing Mit zwei Pelletkesseln und einer Gesamtleistung von 150 kW bietet die Anlage genügend Kapazität, um alle angeschlossenen Gebäude zuverlässig zu versorgen. Dank der modularen Erweiterbarkeit kann das System bei Bedarf in Zukunft weiter ausgebaut werden. Ergebnisse, die überzeugen Bis heute konnten durch den Einsatz der Pelletheizung 160 Tonnen CO2 eingespart und die Heizkosten der Gemeinde um über 25.000 Euro gesenkt werden. Dies ist nicht nur ein großer Beitrag zum Klimaschutz, sondern entlastet auch das Gemeindebudget erheblich. Kurze Wege beim Brennstoff Die benötigten Pellets stammen aus der Region und werden über kurze Transportwege angeliefert. Das minimiert nicht nur den CO2-Ausstoß zusätzlich, sondern stärkt auch den regionalen Wirtschaftskreislauf. Jahresdurchschnittspreise von Energieträgern Stand 2024 Quelle: proPellets Austria, IWO, BMK und LK Bei einem jährlichen Verbrauch von 40 Tonnen Pellets entspricht dies einer Einsparung von über 12.000 Euro gegenüber Heizöl.

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